Rettung in den Krisenmodus

Ver.di sieht beim Stellenabbau der Deutschen Bank Möglichkeiten für deutsche Standorte

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main spiegelt sich in einer Glasfassade.

Der Paukenschlag hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angekündigt. Für Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing ist der Abbau von 18 000 Stellen im Zuge des Konzernumbaus nun alternativlos. »Wir haben keine andere Möglichkeit«, sagte Sewing am Montag dem Sender n-tv. »Diese Bank muss sich auf ihre Stärken konzentrieren«, fügte er hinzu. »Das machen wir jetzt und das bedeutet, dass wir Dinge schließen und das heißt auch Jobs abbauen.« In Asien habe die Bank bereits mit dem Stellenabbau begonnen. »Das betrifft natürlich nicht nur Asien, das betrifft auch andere Regionen«, so der Bankchef.

Sewing führt Deutschlands größte Bank erst seit April 2018. Er beendet eine Ära, die Ende der 80er Jahre mit dem später ermordeten Alfred Herrhausen an der Spitze begann. Seither machte sich die Bank abhängig vom US-amerikanisch geprägten Investmentbanking. Um das Geschäft mit Wertpapieren aller Art auszubauen, kauften die Frankfurter beispielswe...

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