Ein »wirklich harter Schlag«

Durch die Insolvenzen von Airlines geraten vor allem kleine Flughäfen unter Druck

  • Von Christiane Raatz, Dresden
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Ein Fuchs steht auf dem Flughafen Dresden International neben der Start- und Landebahn.

Kurz vor Beginn der Sommerferien bietet der Flughafen Dresden ein entspanntes Bild: Zwei Dutzend Menschen stehen am Nachmittag mit ihren Koffern am Schalter und warten auf das Einchecken, Eltern beobachten mit ihren Kindern einen startenden Flieger. Bis zu den nächsten Abflügen nach Köln, Düsseldorf und München dauert es noch gut eine Stunde. Der Airport der sächsischen Landeshauptstadt rühmt sich mit kurzen Wegen. »Von der Bordsteinkante bis zum Gate sind es keine fünf Minuten«, sagt Uwe Schuhart, Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, zu der auch der Flughafen Halle/Leipzig gehört - Deutschlands zweitgrößter Cargo-Airport.

Ist es seit der Germania-Pleite im Februar stiller geworden am Dresdner Flughafen? Die Insolvenz sei ein »wirklich harter Schlag« gewesen, so Schuhart. Immerhin steuerte Germania 23 Ziele an, machte knapp 20 Prozent der Abflüge aus. Nun aber sei man wieder positiv gestimmt. Drei Airlines sind in die Lücke gespru...

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