Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • »Back to Maracanã«

Fußball ist unser Leben

Eine Herzensangelegenheit: »Back to Maracanã« ist ein Fußballfilm, dem es nicht um Fußball geht

  • Von Stefan Gärtner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die letzte Fußballweltmeisterschaft, die ich verfolgt habe, war 2014, und erst kurz vor Anpfiff des Halbfinales, in dem sich Deutschland und der Gastgeber Brasilien begegneten, kam ich am Bahnhof an und entschied mich gegen das Taxi und für die Straßenbahn; was sollte schon passieren. Bereits in der Bahn wusste dann wer, es stehe schon 2:0, und als ich zu Hause ankam, stand es 5:0, drei Tore sah ich noch, Endstand bekanntlich 7:1 für die deutsche Auswahl, die dann Weltmeister wurde.

»Bekanntlich« soll ein Journalist nicht schreiben, es klingt anmaßend, aber die israelisch-deutsch-brasilianische Koproduktion »Back to Maracanã« spielt mit dem Wissen, das man haben kann, selbst wenn man sich mittlerweile vom Fußballzirkus verabschiedet hat. Der alte Samuel, einst aus Brasilien nach Israel eingewandert, muss sich einer Herzoperation unterziehen; der OP-Termin ist der 8. Juli 2014, Halbfinaltag, und das geht natürlich nicht. Samuel ver...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.