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Anders krank mit Diabetes

Frauen sorgen häufig zuerst für andere, dann für sich selbst - das kann ein zusätzliches Gesundheitsrisiko sein

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Gendermedizin war lange nur ein Randthema. Inzwischen werden Forschungsergebnisse zur geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung häufiger auf Fachkongressen vorgestellt. So auch beim diesjährigen Diabetes-Kongress in Berlin. Dort ging es unter anderem um den Befund, dass Menschen mit der Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2, die im Erwachsenenalter auftritt, ein höheres Sterberisiko haben als andere, die nicht daran leiden. Zusätzlich gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Die Steigerung der Sterblichkeit fällt in allen Altersgruppen bei Frauen höher aus als bei Männern. Am größten ist der Unterschied bei den 65- bis 69-Jährigen. Hinzu kommt, dass die Sterblichkeit dieser Gruppe in Deutschland für beide Geschlechter höher ist als in vergleichbaren Staaten wie Schweden, Großbritannien oder Kanada, dabei für Frauen sogar 4,2-mal höher, für Männer »nur« 2,8-mal.

Diabetes bezeichnet einen Insulinmangel und...


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