Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die Türkei gegen den Rest

In Syrien ignoriert Erdogans Regierung das Astana-Abkommen zur Deeskalation Der Kampf um die Provinz Idlib scheint damit unausweichlich

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die von den Astana-Staaten im September 2018 vereinbarte Deeskalationszone um Idlib ist gescheitert. Die Provinz im Nordwesten Syriens grenzt an die Türkei, im Westen an die syrische Provinz Latakia, im Süden an die Provinz Hama und im Osten an die Provinz Aleppo.

Vereinbarte Aufgabe der Türkei war es, die »moderaten Rebellen« von der Terrororganisation Al Qaida zu trennen und den Abzug schwerer Waffen zu kontrollieren. Sie hat ihre Aufgabe nicht nur nicht erfüllt, sie unterstützt inzwischen offen den Zusammenschluss der sogenannten Moderaten mit dem Al-Qaida-Ableger Hayat Tahrir al-Scham (HTS), der Allianz zur Befreiung Syriens.

HTS hat von Anfang an das Deeskalations-Abkommen abgelehnt und den vereinbarten Waffenstillstand dafür genutzt, ihre Stellungen in der Pufferzone zu festigen und mehr schwere Waffen - GRAD Raketen, TOW-Panzerabwehrraketen - zu installieren. Geliefert wurden die Waffen aus der Türkei, bezahlt vermutlich von den ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.