Werbung

Sprengstoffanschlag auf Wohnung von Linke-Stadträtin in Zittau

Gehring: »Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass kein Mensch verletzt wurde« / LKA-Sonderkommission ermittelt

  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Zittau. Im sächsischen Zittau hat es vor dem Haus der LINKEN-Politikerin Ramona Gehring eine Sprengstoffexplosion gegeben. Durch den in der Nacht zum Mittwoch gezündeten Sprengstoff gingen mehrere Scheiben eines Mehrfamilienhauses zu Bruch, zudem entstand erheblicher Sachschaden, wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte. Die LKA-Sonderkommission zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, die Soko Rex, ermittelt gemeinsam mit dem Staatsschutz. Eine politische Motivation könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

»Ich bin zutiefst über den Anschlag erschüttert. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass kein Mensch verletzt wurde«, zitierte das Online-Nachrichtenportal »Tag 24« die 55-Jährige. Sie lasse sich dadurch aber nicht einschüchtern und werde weiterhin für Mitmenschlichkeit und eine tolerante Gesellschaft eintreten. Gehring ist Stadträtin, gehört dem neuen Kommunalparlament aber nicht mehr an.

Auch die Landesvorsitzende der LINKEN, Antje Feiks, zeigte sich in einer Erklärung geschockt: »Sollte sich herausstellen, dass es sich um einen von Rechts motivierten Anschlag handelt, so reiht sich dieser leider in eine Reihe weiterer Fälle von Bedrohungen und Gewalt ein.« Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!