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Operation Reisswolf

War Sebastian Kurz in die Ibiza-Affäre eingeweiht?

  • Von Michael Bonvalot, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Situation an diesem 23. Mai war offenbar so ungewöhnlich, dass sich die Mitarbeiter der Firma Reisswolf noch heute daran erinnern. »Das ist noch nie vorgekommen. So etwas haben wir überhaupt noch nie erlebt«, sagt Geschäftsführer Siegfried Schmedler gegenüber dem Magazin »Falter«. Reisswolf ist spezialisiert auf die Vernichtung von sensiblen Datenträgern.

Der Mann tauchte persönlich mit fünf Festplatten bei Reisswolf auf und wollte, dass diese zerstört werden. Er soll nervös gewirkt haben, wollte die Datenträger keinesfalls aus der Hand geben und hätte darauf bestanden, dass die Festplatten gleich dreimal geschreddert werden, sagt Geschäftsführer Schmedler. Abschließend wollte der Mann sogar die Krümmel wieder mitnehmen. Österreich stand zu diesem Zeitpunkt im Bann der Ibiza-Affäre, die sechs Tage vorher bekannt geworden war. Die FPÖ musste die Regierung bereits verlassen, nun stand ein Misstrauensantrag gegen die ÖVP-Alleinregieru...


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