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Alternative für Sachsen?

Über Visionen, konkrete Ziele und die machtpolitische Strategie der Linkspartei.

  • Von Michael Bartsch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wir wollen und werden dieses Land verändern!« Solche forschen Sätze der sächsischen Linkspartei-Landesvorsitzenden Antje Feiks auf dem Wahlprogrammparteitag Ende Juni klingen zuerst einmal kämpferisch. Und sie versuchen, einen Zorn zu kanalisieren, der sich auch gegenüber dem reaktionären und rechtsextremen Spektrum in Sachsen aufgebaut hat. Aber bei einer Partei, die sich nach dem 1. September absehbar in der Oppositionsrolle wiederfinden wird, geht ihr praktischer Nährwert gegen Null. So, wie es nicht nach einer realen Option klingt, wenn die solidarisch-sozialistische Partei drei Bedingungen für eine mögliche Koalitionsbeteiligung nennt: Gemeinschaftsschule, bessere Nahversorgung auch auf dem sogenannten flachen Land und Mietbremse plus sozialer Wohnungsbau in den Städten.

Auch Fraktionschef und Spitzenkandidat Rico Gebhardt liebäugelt verbal mit einer Regierungsbeteiligung. »Wir sind bereit zu gestalten. Lasst uns gemeinsam da...


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