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Wende-Wahlkampf

Was die AfD im Landtag Sachsens getan hat und was sie nun plant

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am Tag nach der Europa- und der sächsischen Kommunalwahl konnte Jörg Urban vor Kraft kaum laufen. Seine Partei sei zwar »schon lange keine Protestpartei mehr«, tönte der Chef der AfD im Freistaat am 27. Mai; nun aber sei sie endgültig »angekommen«. Bei der Wahl des EU-Parlaments ließ sie wie bei der Bundestagswahl 2017 die CDU in Sachsen hinter sich; auch in Gemeinderäten und Kreistagen wurde sie teils stärkste Kraft. »Die Verankerung ist hergestellt«, sagte Urban und nahm nun Kurs auf die Landtagswahl. Danach wolle man den Freistaat regieren. Und nicht genug damit: Die CDU, sagte er, solle sich der AfD dann »unterordnen«.

Die Partei, die solche Forderungen aufstellt, hat sich den Regierungsanspruch in den vergangenen fünf Jahren im Parlament nicht erarbeitet. Zwar schaffte die AfD in Sachsen 2014 Historisches: Bereits ein Jahr nach der Gründung gelang ihr mit 9,7 Prozent bundesweit erstmals der Einzug in einen Landtag. 2017 aber ...


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