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Mit der Freiheit im Gepäck

Über den Fotografen Will McBride und dessen Einfluss auf die Liberalisierung der BRD: »Die Erfindung des Westens«

  • Von Stefanie Roenneke
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Er habe die Aufbruchsstimmung der Berliner Nachkriegszeit eingefangen, die Brüchig- und Möglichkeiten zwischen Schuttbergen: Als Will McBride Anfang 2016 im Alter von 84 Jahren starb, rühmten Autor*innen und Presseagenturen den Fotografen als bedeutenden »Chronisten der Jugend«, wie es auch im Rahmen seiner letzten Ausstellung »Ich war verliebt in diese Stadt« Ende 2014 bei C/O Berlin hieß. Eine Einschätzung mit biografischer Gültigkeit, denn der junge McBride, der während seines Militärdienstes zu fotografieren begann und 1953 als GI nach Deutschland gekommen war, richtete seine Kamera auf ein Land, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu zu erfinden versuchte. Im Zentrum stand dabei bis zum Umzug nach München 1961: das noch ungeteilte Berlin. Mit einer Leica ausgestattet, hält er den Alltag zwischen Straßenbau, Panzeraufmarsch in der Friedrichstraße und sommerlichen Tagen am Wannsee fest.

Mit seinem Buch »Die Erfindung des Westens« g...


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