Wasserstoff statt Braunkohle

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) appelliert, in eine Zukunftstechnologie zu investieren

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass die Welt ohne Wasser ein leeres Fass wäre, sagt der Volksmund. Nun könnte aber bald Wasserstoff an diese Stelle treten, zumindest, wenn es nach Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) geht. Er warb am Mittwoch leidenschaftlich dafür, dass Brandenburg »Vorreiterregion für die Wasserstoffwirtschaft« werden müsse.

Im selben Saal des Wirtschaftsministeriums hatte vor fünf Jahren ein Fachmann gesagt: »Wenn wir nicht in zehn Jahren ein nutzbares Verfahren zur Energiespeicherung in großem Stil gefunden haben, dann hat Brandenburg mit seiner Hinwendung zur erneuerbaren Energie mit Zitronen gehandelt.«

Brandenburg hat zwar jede Menge Windräder und Solaranlagen auf seinem Territorium, aber kaum Möglichkeiten, den so erzeugten Strom in die großen Wirtschaftsregionen im Süden und Südwesten der Bundesrepublik abzuleiten. Laut Wirtschaftsminister Steinbach müssten dazu 7000 Kilometer Stromleitungen entstehen. 1650 seien genehmigt, un...


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