Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Mehr Frauen in die Musikbranche

Joy Denalane wird Botschafterin für Gleichstellung

  • Lesedauer: 2 Min.

Die deutsche Soulsängerin Joy Denalane (»Mamani«, »Gleisdreieck«) setzt sich künftig verstärkt dafür ein, dass Frauen in der Musikbranche eine wichtigere Rolle spielen. Die 46-Jährige wird gemeinsam mit der britischen Sängerin Kate Nash von September an neue Botschafterin der Initiative Keychange, die die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Musikwirtschaft zum Ziel hat. Das teilte der Mitinitiator, das Hamburger Reeperbahnfestival, am Donnerstag mit.

Es gebe so viele Frauen, die großartige Musik machen und ein feines Gespür für das Business hätten, sagte Denalane laut Mitteilung. »Einzig in ihren Erfolgen schlägt es sich nicht nieder. Männer dominieren nach wie vor die Kunst und ihren Markt.« Keychange berge die »Riesen-Chance«, dieses Ungleichgewicht aufzuheben.

Für die internationale Initiative haben sich 250 Musikorganisationen aus Europa und Kanada zusammengeschlossen. Sie wollen bei der Zusammenstellung ihrer Festival-, Spielstätten- und Musikradioprogramme, ihrer Orchester und Konservatorien sowie den Stellenbesetzungen in der Branche selbst auf mehr Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern achten. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission bis 2023 mit 1,4 Millionen Euro unterstützt.

Die Initiative war 2017 erstmals auf dem Reeperbahn-Festival vorgestellt worden. Die viertägige Veranstaltung gilt den Angaben zufolge als größtes Clubfestival in Europa. In diesem Jahr werden vom 18. September an etwa 600 Konzerte von Nachwuchs- und etablierten Künstlern präsentiert. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln