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Ärger mit den K(r)ampfhubschraubern

Ein fehlerhafter Bolzen fesselt »Tiger«-Flotte an den Boden

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es herrscht Ruhe beim Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar. Auch im Deutsch-Französchen Heeresfliegerausbildungszentrum in Le Luc steigt kein deutscher »Tiger« auf. Einmal mehr sind die Kampfhubschrauber des deutschen Heeres kaum mehr wert als Ausstellungsstücke, denn laut einer Warnung des Herstellers Airbus Helicopters sind bestimmte Bolzen, die zur Rotorsteuerung gehören, ein Sicherheitsrisiko.

Die Materialversprödung bei dem von einem Zulieferer gefertigten Titan-Verbindungselement sei erst jetzt erkannt worden. Vorerst betreffe der Verdacht eine bestimmte Charge aus dem Jahr 2013. »Aus diesem Grund hat der General Flugbetrieb Heer angewiesen, den Flugbetrieb mit dem Kampfhubschrauber Tiger vorläufig auszusetzen«, teilte die Bundeswehr am Mittwoch mit.

Vieles ist unklar. Derartige Bolzen werden bei Bau verschiedenster Hubschraubertypen eingesetzt. Tritt der Mangel nur bei deutschen »Tigern« auf oder sind auch die von der französ...


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