Tötet den Erzähler!

»Dear White People« knöpft sich die Auswirkungen von Klasse und sexueller Orientierung vor

  • Von Anna Gyapjas
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Serienkiller www.dasND.de/serienkiller Grafik: 123rf/Tijana Nikolovska, nd

Netflix kann es nicht lassen. Wie schon bei »Bandersnatch«, der interaktiven Filmversion der Serie »Black Mirror«, müssen auch bei der dritten Staffel der hauseigenen Campus-Serie »Dear White People« selbstreferenzielle Punchlines her. Etwa wenn Uni-Schönling Troy Fairbanks (Brandon P. Bell) missmutig im Frühstückssaal seines traditionell schwarzen Studentenhauses sitzt und Uni-Rebellin Samantha White (Logan Browning) das »trauriger als ein billiger Fernsehabklatsch von uns« nennt. Oder wenn der junge, progressive weiße Mann der Serie (John Patrick Amedori) Filmempfehlungen aufs Handy bekommt - vom Streamingdienst, der diese Rolle erst ermöglicht hat.

Was bei »Bandersnatch« unnötig war, sorgt auch bei »Dear White People« nicht für bessere Unterhaltung. Zumal die fehlbaren, gleichzeitig schlagfertigen Figuren von »Dear White People« das bisher ziemlich grandios alleine hingekriegt haben. 2017, als Netflix die ersten Folgen ausstrahlte, v...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 599 Wörter (4143 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.