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Militärkoalition vor dem Bruch

In Jemen bekämpfen sich Kriegsparteien, die vor kurzem noch Verbündete waren

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Krieg kam ohne Vorwarnung, und er kam aus unerwarteter Richtung in die jemenitische Hafenstadt Aden: Mitte vergangener Woche griffen die Milizen einer Gruppe namens »Südlicher Übergangsrat« (SÜR) Einheiten der offiziellen jemenitischen Armee an; marschierten auf den Regierungspalast zu, in dem die international anerkannte Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi ihren Sitz hat, nachdem die Huthi-Milizen 2014 die eigentliche Hauptstadt Sanaa eingenommen hatten.

Bislang war es in Aden vergleichsweise ruhig gewesen: Von den Kämpfen, die vor allem im Norden Jemens stattfinden, waren die Menschen hier meist verschont geblieben; die Hadi-Regierung unternahm mit Unterstützung aus Saudi-Arabien alles, um nach außen hin ein Bild der Normalität zu vermitteln: Ausländische Journalisten wurden über gut bestückte Märkte geführt, während sich Mitarbeiter von Hilfsorganisationen immer wieder darüber beklagten, dass die Hadi-Regierung v...


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