Klage gegen gezielte Falschmeldung

Die Berliner Polizei nutzte das Medium Twitter als Instrument bei einer Zwangsräumung

  • Von Claudia Krieg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Lebensgefährlicher Anschlagsversuch auf Polizisten bei Räumung friedel54«, »Mordversuch in Berlin: Besetzer setzen Türknauf vor Hausräumung durch die Polizei unter Strom Friedel54«: So und ähnlich twitterten Hauptstadtmedien, als vor zwei Jahren die Berliner Polizei anlässlich der Zwangsräumung des bekannten linken Zentrums Friedel 54 die Meldung verbreitete, ausführende Beamt*innen hätten einen unter Strom gesetzten Türknauf festgestellt. Sie würden so bei ihrer Arbeit konkreter Lebensgefahr ausgesetzt.

Auch wenn sich diese Nachricht sehr schnell als Falschmeldung herausstellte: Weil der Tweet die Zwangsräumung selbst und die nachfolgende Debatte massiv beeinflusst hat, klagen zwei Kollektivist*innen auf Löschung und Rechtswidrigkeit der Meldung. »Die Art und Weise, wie sich Polizeimeldungen verbreiten«, sagt Anna Gilsbach, die anwaltliche Vertretung, habe eine neue Qualität: »Bevor die Polizei soziale Medien genutzt hat, haben ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 667 Wörter (4557 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.