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Betreutes Fahren

Für die autonome Zukunft von BVG-Bussen gilt es, viel Wartezeit einzuplanen

  • Von Julian von Bülow
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Stehen Sie hier wegen des Busses?«, fragt ein Junge. »Dachtest du, wir starren hier Löcher in die Luft?«, antwortet die Rentnerin trocken. Sie und 14 andere Leute wollen am Tegeler Hafen die neu eingerichtete Linie mit selbstfahrendem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) testen.

Am vergangenen Freitag startete die BVG ihr fünf Monate währendes Projekt »See-Meile«. Dazu hat sie eine Teststrecke zwischen dem U-Bahnhof Alt-Tegel und dem Tegeler See eingerichtet, wo sich die selbstfahrenden Busse unter Realbedingung behaupten müssen. Außerdem wird getestet, ob die Leute überhaupt bereit sind, sich von einem Roboter durch die Stadt fahren zu lassen.

Draußen ist der Andrang groß, doch in das kleine Gefährt passen nur sechs Leute plus Begleiterin. »Ich warte jetzt schon seit 45 Minuten«, seufzt eine Frau genervt. Doch dann startet der kleine Elektrobus leise und auf Knopfdruck die etwa 1,2 Kilometer lange Rundfahrt.

Drinnen...


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