Der Osten im Osten

Zwischen Sonderwirtschaftszone und Grundeinkommen: Für die Lausitz gibt es viele Ideen, aber noch keinen Plan

  • Von Michael Bartsch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Leerstehende Landbäckerei in Melaune, Landkreis Görlitz

Kein Wahlforum in diesen Wochen in Sachsen, bei dem nicht die Lausitz und der Kohleausstieg zur Sprache kommen. Nicht nur die Staatskanzlei veranstaltet Bürgerforen in der Energieregion. Das Leninsche »Was tun?« schwebt so fragend wie drohend darüber. Einerseits wissen alle, dass sich ein Zusammenbruch wie nach 1990 nicht wiederholen darf. Andererseits winken netto etwa zehn Milliarden Euro Strukturhilfen vom Bund.

Vielfach aber ist Skepsis spürbar gegenüber dem, was Politiker und Wirtschaftsfachleute als Alternativen zur Kohle ins Spiel bringen. »1990 wurde hier alles verscherbelt und die Region systematisch kaputtgespielt«, empört sich ein Teilnehmer einer der Veranstaltungen; das Wort vom »Niedergang« fällt. Die kohleverbundene Bürgerbewegung »Pro Lausitz« kritisiert die aktuelle Formel vom »Strukturwandel«. Man stecke »seit 25 Jahren mittendrin«, erinnern sie. Tragende Alternativen zur Kohle seien seither nicht entwickelt word...

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