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»Ich musste Deutschlands Ehre retten«

Wie der Arbeitersohn Erhard Stenzel in die französische Résistance gelangte und den Aufstand von Paris unterstützte

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In der Nacht vom 26. zum 27. August 1944 bombardierte Görings Luftwaffe noch einmal Paris, wobei über 200 Menschen getötet wurden - obwohl die deutsche Kommandantur bereits kapituliert hatte.

SS-Einheiten leisteten in einigen Stadtvierteln noch tagelang heftigen Widerstand. Es gab zudem einen Befehl Hitlers: »Paris darf nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen.« Ich glaube jedoch nicht der Mär, die General Choltitz in seinen Memoiren verbreitete, aus Bewunderung und Liebe zur Stadt habe er diese nicht dem Erdboden gleichmachen lassen. Dass er ein skrupelloser Vollstrecker von Hitlers Befehlen war, hatte er an der Ostfront, bei Sewastopol, bewiesen.

Wie erlebten Sie die Befreiung von Paris?

Ich war Mitglied einer Einheit deutschsprachiger Antifaschisten in der Résistance. Am 12. Juni ’44 haben wir in Oradour-sur-Glane gesehen, wozu die Nazibarbaren fähig sind. Zwei Tage zuvor hatte dort die SS gewütet...


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