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Links der Sozialdemokratie bleibt nur die Straße

Bei den österreichischen Nationalratswahlen haben linke Bündnisse keine Chance

  • Von Johannes Greß, Wien
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Und links: gähnende Leere. Dieses Bild hat sich im österreichischen Parlament über Jahrzehnte hinweg gefestigt. Seit die KPÖ 1959 aus dem Nationalrat ausschied, konnte sich links von Sozialdemokratie und Grünen in der Alpenrepublik keine parlamentarische Kraft mehr etablieren. Bei den Wahlen zum Nationalrat am 29. September stehen nun gleich zwei linke Listen zur Wahl. Neben der KPÖ, die zwar seit 1959 jedes Mal kandidierte, aber nie den Einzug schaffte, wird Ende September nun auch der »Wandel« auf dem Wahlzettel stehen.

Der »Wandel« besteht hauptsächlich aus jungen Aktivistinnen und Aktivisten und lukriert sich ausschließlich aus Spenden von Privatpersonen. So verspricht man sich Unabhängigkeit und Transparenz, kämpft jedoch mit einem überaus dürftigen Budget. Spitzenkandidat Fayad Mulla baut auf ein Team von Freiwilligen, ihr Wahlkampf soll sich hauptsächlich in den sozialen Medien abspielen.

Einer ihrer Kernforderungen: »...


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