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»Warum nicht gleich so?«

Beim 96:62 gegen Jordanien gelingt den deutschen Basketballern eine Befreiung

  • Von Oliver Kern, Shenzhen
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Dass es an diesem Tag anders laufen wurde als zuvor, war schon nach 32 Sekunden klar. Da fiel Paul Zipsers erster Wurf durch den Korb. Als er kurze Zeit später auch noch seinen ersten Dreipunktewurf traf, hob er die Hände und schüttelte den Kopf. »Ich dachte: Warum nicht gleich so? Warum nicht ein oder zwei Spiele früher? Es ist bitter, aber wir können es nicht mehr ändern.« In den ersten beiden WM-Partien war der gegnerische Korb für die deutschen Basketballer anfangs stets minutenlang wie vernagelt gewesen. Die jeweilige Aufholjagd gegen Frankreich und die Dominikanische Republik kam dann immer zu spät. Doch an diesem Donnerstag trafen die Deutschen gegen Jordanien von Anfang an so, wie sie es gewohnt waren.

Die wiederentdeckte Treffsicherheit Zipsers verbreitete sich über das gesamte Team, das am Ende einen ungefährdeten 96:62-Sieg einfuhr. Es war der erste bei dieser WM in China. Nur kam er zu spät für die Erfüllung der großen...


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