Das Blaue vom Himmel

Über den Modus Operandi der AfD und den Umgang mit Faschisten.

  • Von Marcus Hawel
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.
Demonstranten protestieren mit Schildern gegen den Anstieg von Faschismus und Rechtsextremismus nach der Europawahl.

Sind wir nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg schon so weit, dass wir uns darüber freuen, dass die AfD weder in Dresden, noch in Potsdam zur stärksten Kraft wurde? Vorläufig jedenfalls scheint sich eine Massenbasis eines wiederkehrenden »autoritären Charakters« (Theodor W. Adorno) verfestigt zu haben, der aus einem »apathischen Schlummerzustand« (Wilhelm Heitmeyer) oder »erschöpften Selbst« (Alain Ehrenberg) wiedergeboren wird und dem das etablierte demokratische System in Deutschland, in Europa und in Teilen der Welt nicht mehr bloß gleichgültig, sondern zunehmend verhasst ist. In ihm kann, gegen die etablierten Parteien, die Bürokratie und das Establishment der Eliten gerichtet, die Bereitschaft erzeugt werden, Demokratie und Freiheit zugunsten eines autoritären Systems zu opfern. Diese Bereitschaft fällt allerdings nicht einfach vom heiteren Himmel; sie muss von Agitatoren erzeugt werden, wie schon Adorno in den 1950er...

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