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Radeln für den Antifaschismus

Fahrradkorso zum Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung

  • Von Philip Blees
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der sonntägliche Ausflug mal anders: Im Britzer Wohngebiet dröhnt Musik aus den Boxen eines Transporters, und entlang der rostroten Fassaden der Neuköllner Hufeisensiedlung schlängelt sich ein Pulk an Fahrradfahrer*innen den Weg durch den Berliner Süden. Ihre Drahtesel haben sie mit antifaschistischen Schildern und Fahnen geschmückt.

Der alljährliche Fahrradkorso der »Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten« (VVN-BdA) brachte am Sonntag zum Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung rund 50 Antifaschist*innen auf die Straße. Bereits zum 15. Mal führen sie damit am zweiten Sonntag im September die Tradition der Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen der Nachkriegszeit fort. Dieses Mal unter dem Motto: »Wach auf, es ist Krieg«.

Wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 kamen in der Hauptstadt Überlebende aus den Konzentrationslagern - Jüd*innen, Kommunis...


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