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Wenig Personal, viel Gewalt

Psychiatriebeschäftigte fordern bei einem Aktionstag klare Regeln für mehr Fachkräfte

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Beschäftigte in Krankenhäusern sind häufig überlastet, das ist auch in Psychiatrien der Fall. An diesem Dienstag weisen Beschäftigte von bis zu 50 Krankenhäusern auf ihre Probleme hin. Es gibt »aktive Mittagspausen«, Infostände vor den Kliniken, Betriebsversammlungen und Pressekonferenzen. Mitarbeiter wollen ihre Forderungen in den Einrichtungen verteilen. Der Aktionstag wurde von der Gewerkschaft ver.di organisiert, die in den Sommermonaten eine deutschlandweiten Umfrage unter den Psychiatriebeschäftigten durchführte.

Die Ergebnisse dieses »Versorgungsbarometers« gleichen einem Hilferuf. Wegen Personalengpässen kommt es der Umfrage zufolge regelmäßig zu Übergriffen auf das Personal und zur Zwangsfixierung von Patienten. Fast die Hälfte der Befragten erlebt regelmäßig körperliche Übergriffe gegen die eigene Person. Jeder Fünfte verfügt praktisch in jedem Dienst eine Zwangsmaßnahme gegen Patienten. Über 60 Prozent der Befragten meinen, ...


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