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Offenerer Umgang mit Depressionen

Die Zahl der durch Depressionen und sogenannte Anpassungsstörungen verursachten Fehltage bei Berufstätigen in Deutschland hat sich innerhalb von knapp 20 Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus einer Langzeitstudie der gesetzlichen Krankenkasse DAK unter ihren Versicherten hervor. Dabei wurden Werte für die Jahre 1997 und 2018 verglichen.

Nach Angaben der Krankenkasse ist der Anstieg allerdings nicht auf eine Zunahme der Erkrankungen zurückzuführen, sondern auf einen offeneren Umgang damit. Das habe auch Auswirkungen auf Krankschreibungen. Aus wissenschaftlicher Sicht habe sich an der Verbreitung solche Leiden in der Bevölkerung seit Jahrzehnten nichts geändert. Depressionen waren der Studie nach im vergangenen Jahr der häufigste Grund für Krankschreibungen wegen psychischer Leiden, während Anpassungsstörungen in den vergangenen Jahren besonders rasant zunahmen.

Im Urlaub für den Arbeitgeber immer erreichbar sein?

Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Berufstätigen in Deutschland sind auch im Urlaub für den Arbeitgeber oder die Kollegen erreichbar. Der Anteil stieg im Vergleich zum Vorjahr nochmals an. Im Sommer 2018 lag die Quote bei 64 Prozent. Allerdings setzen vor allem Jüngere mittlerweile bewusst Grenzen: 36 Prozent der 16- bis 29-Jährigen gaben an, in ihrem diesjährigen Sommerurlaub nicht erreichbar zu sein. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren es 25 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 29 Prozent. Eine rechtliche Verpflichtung zur Erreichbarkeit bestehe in den meisten Fällen nicht.

Mütter kehren früher in den Beruf zurück

In Deutschland steigen Mütter einer Studie zufolge immer früher wieder in den Beruf ein und weiten ihre Stundenzahl auch früher stärker aus. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mitteilte, stieg der Anteil der erwerbstätigen Mütter mit Kindern im Alter zwischen 10 und 14 Jahren von 70,4 Prozent im Jahr 2008 auf 78,3 Prozent im Jahr 2017. Gleichzeitig wuchs der Anteil der Mütter mit 21 bis 35 Stunden Arbeitszeit von 24,8 Prozent auf 32,5 Prozent und der von Müttern mit über 35 Stunden Arbeitszeit von 25,7 Prozent auf 30,7 Prozent. Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sowie des Sozio-ökonomischen Panels.

IT-Sicherheitsbranche wächst immer weiter

Die IT-Sicherheitsbranche wächst einer Untersuchung zufolge rasant. Von 2007 bis 2017 habe sich die Zahl der Beschäftigten von knapp 50 000 auf 160 000 mehr als verdreifacht, heißt es in einer Studie des Darmstädter Wifor-Instituts. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Arbeitnehmer in dieser Branche stieg von rund 39 000 auf 56 000 Euro im Jahr.

Zahl der Azubi-Verträge nimmt leicht zu

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 521 900 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, geht der Anstieg ausschließlich auf neu abgeschlossene Ausbildungsverträge von Männern zurück (plus 2,6 Prozent). Die Zahl der Neuabschlüsse von Frauen ging leicht zurück (minus 1 Prozent).

Damit hält der seit zehn Jahren zu beobachtende Trend, dass Frauen immer seltener eine duale Ausbildung ergreifen, weiter an. 2018 haben 25 Prozent weniger Frauen eine duale Ausbildung begonnen als 2008.

Bei allen neuen Ausbildungsverträgen belegte der Beruf Kaufmann für Büromanagement mit 27 400 Verträgen erstmals den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann im Einzelhandel (27 000), Kraftfahrzeugmechatroniker (22 400), Verkäufer (22 100) sowie Industriekaufmann (17 900). Gut ein Fünftel aller neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf Ausbildungsberufe. Agenturen/nd

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