Der Kalte Krieg ist nicht weg

Deutsche Oper Berlin: Frank Castorf inszeniert Verdis »Die Macht des Schicksals«

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Geschichte liegt wie ein Alp auf den Stücken, das ist auch so ein Credo von Castorf.

Verdis Oper »La Forza del destino« (Die Macht des Schicksals) wurde 1862 in St. Petersburg uraufgeführt, in einer Zeit heftiger europäischer Umbrüche und Kriege. Die Oper spielt 100 Jahre früher, Mitte des 18. Jahrhunderts in Spanien.

Es geht um Leonora, die Tochter des Grafen Marchese, ihren Bruder Carlo und ihren Geliebten Alvaro, ein Mestize in spanischen Diensten. Der Graf hält nichts von dieser Verbindung, er stirbt bei einem Streit, als sich aus der Pistole Alvaros versehentlich ein Schuss löst. Das schafft große Bestürzung, Gram und Hass. Zum Schluss ist Alvaro der einzige Überlebende. Das Schicksal habe es so gewollt, suggeriert das Werk (Libretto Francesco Maria Piave und Antonio Ghilanzoni).

Frank Castorf hat das Stück nun auf die Bühne der Deutschen Oper in Berlin gebracht, hochinteressant wie spannend und brutal. Musikalisch hat er großes Glück gehabt: Beste Stimmen und Apparate standen ihm zur Seite. Bei ihm spielt die Oper...

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