Beschäftigte in Zeiten der Wende

Über den Umbau von Autofirmen in Ostdeutschland.

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Letzte Feinabstimmungen in der Endmontage des damals neuen Opelwerkes in Eisenach (Thüringen) vor dem vollen Einstieg in die Produktion.

Vor 45 Jahren habe ich in Braunschweig mein Studium begonnen», erzählt die Sozialwissenschaftlerin Antje Blöcker. «Es war ein Autokrisenjahr, es war Ölkrise, und in Wolfsburg rollte der letzte Käfer vom Band.» Auch wenn historische Vergleiche meist ein bisschen hinken: Die Automobilindustrie steht heute inmitten einer Wende. Gründe sind der Klimawandel, die anstehende Konversion zur Elektromobilität und die Rezessionsgefahr. «Wir glauben, dass das Modell Deutschland so nicht weiterlaufen wird und dass sich die Branche Gedanken über andere Produkte machen muss», sagt Blöcker.

Die Beschäftigten haben indes weniger Angst vor dem Wandel als noch vor einem halben Jahr. Und im Osten weniger als im Bundesdurchschnitt. Das ist das Fazit einer von der Otto-Brenner-Stiftung und der Stiftung Neue Länder geförderten Untersuchung, die Antje Blöcker im Sommer in 23 Autowerken, Zuliefer- und Logistikbetrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen d...

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