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»Sie haben uns wie Verbrecher behandelt«

Der Honduraner Darwin Sánchez über die Studentenproteste und die Repression durch Sicherheitskräfte und die Justiz in seinem Heimatland

  • Von Martin Reischke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im April dieses Jahres hat die honduranische Regierung zwei Dekrete verabschiedet, die von vielen Lehrern und Ärzten als Versuch angesehen werden, die Bildung und die Gesundheitsversorgung zu privatisieren. Seitdem gibt es immer wieder massive Proteste. Beteiligen sich die Studenten an den Demonstrationen?

Ja, die Studierendenbewegung hat sich mit den Lehrern und Ärzten solidarisiert, weil es um ein Thema geht, was nicht nur einzelne Sektoren, sondern die ganze Gesellschaft betrifft.

Die Proteste sind stärker geworden, als die Militärpolizei auf den Campus der staatlichen honduranischen Universität (UNAH) in der Hauptstadt Tegucigalpa vorgedrungen ist und scharf geschossen hat. Mehrere Studierende und Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt. Eigentlich ist es der Polizei untersagt, den Campus zu betreten. Warum?

Wenn die Sicherheitskräfte auf das Gelände der Universität vordringen, dann verletzen sie die ...


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