Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Alte Vorwürfe neuer Dimension

Die USA beschuldigen Iran hinter den Angriffen auf saudische Ölanlagen zu stecken und drohen mit Vergeltung

  • Von Philip Malzahn
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es war ein Attacke von bislang unerreichtem Ausmaß: Nach dem Drohnenangriff auf das Herzstück der saudi-arabischen Ölförderung, droht die Lage zu eskalieren. Seit Monaten steigen die Spannungen am Arabischen Golf zwischen Iran und Saudi-Arabien sowie seinen westlichen Verbündeten, doch der Angriff auf den Kern der saudi-arabischen Ölförderung birgt das Potenzial für eine weitere Eskalation.

Die jemenitischen Huthi-Rebellen hatten sich zu den Angriffen auf die 150 Kilometer voneinander entfernt liegende Ölraffinerie Abqaiq und das Ölfeld Khurais bekannt. »Wir haben das Recht, Saudi-Arabien anzugreifen, als Vergeltung für die Luftangriffe auf jemenitische Zivilsten«, erklärte Yahya Sareer, ein Sprecher der Huthis, in einer Fernsehansprache.

Doch die Regierung in Washington verdächtigte sofort jemanden anderen. US-Außenminister Mike Pompeo forderte alle Nationen auf, die iranischen Angriffe »öffentlich und eindeutig« zu verurtei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.