Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Machtkampf um das schwarze Gold

Der Angebotsschock beim Öl nach dem Drohnenangriff dürfte nicht von Dauer sein. Derweil nutzen die USA die Lage für Exportförderung

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Lange Zeit war es verdächtig ruhig um den mächtigsten Energieträger: Erdöl. Exzesse mit Preisen von 150 US-Dollar für ein Fass (à 159 Liter) der Sorte »West Texas Intermediate« blieben in den vergangenen Jahren aus. Trotz globaler Krisenherde sank der Rohölpreis auf etwa 50 Dollar pro Barrel, um dann um diese Marke herum zu schwanken. Eine gute Nachricht für Industriestaaten und auch für China, die auf Importe angewiesen sind - eine schlechte Nachricht für Förderländer wie Russland. Der Staatshaushalt von Präsident Wladimir Putin kann 2019 wohl nur ausgeglichen werden, wenn der Ölpreis dauerhaft auf mindestens 60 Dollar steigen wird.

Daher werden die Folgen des Drohnenangriffs auf Ölförderanlagen in Saudi-Arabien in vielen Außenhandelsministerien eher freudig gesehen: Der Preis dürfte nun erst einmal steigen - er reagierte zunächst heftig auf den »Angebotsschock« und schoss am Montag bis zum Nachmittag um zehn Prozent auf 60,30 Do...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.