Eine Partei, die nicht mehr weh tut

In der sächsischen LINKEN sucht man nach Ursachen für das Wahldebakel - und ringt mit dessen Folgen

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wer sich auch mit Ende vierzig noch jugendlich fühlen will, tritt im Vogtland in die LINKE ein. »Mit 47 bin ich hier der Jungspund«, sagt Kai Grünler. Dass er 2016 von den Piraten zu den Genossen wechselte, hatte indes andere Gründe. Die Netzpartei war in Sachsens Südwesten personell enorm ausgedünnt. Man habe, sagt Grünler, »nichts mehr bewirken können«.

Jetzt erlebt der IT-Experte ein Déja-vu. Bei der Landtagswahl vor zwei Wochen brach die LINKE von 18,9 auf 10,4 Prozent ein. Im Parlament stellt sie nur noch 14 Abgeordnete, keiner davon aus dem Vogtland. Im Mai hatte die LINKE auch bei der Wahl des Kreistags und des Plauener Stadtrats herbe Verluste erlitten. Ein Büro, das die Stadt- und Kreisfraktion sowie die örtliche Landtagsabgeordnete finanzierten, wird sich wohl nicht im bisherigen Umfang halten lassen. »Wenn es nicht bald eine Lösung gibt, ist hier alles tot«, sagt Grünler.

Es war für die LINKE im Vogtland auch bishe...

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