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»Irgendwann ist das Fenster zu«

Christof Struhk lässt seinen Bastler-Supermarkt Modulor in Berlin-Kreuzberg zum Klimastreik geschlossen

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Modulor-Chef Christof Struhk in seinem Bastelbedarfsladen in Berlin-Kreuzberg.

Christof Struhk nimmt eine blaue Plastikbox mit Plastilin-Knete für Schulkinder von einem Auslagetisch, der kurz hinter dem Eingang seines Ladens steht. »Dass wir so etwas verkaufen, finde ich nicht befriedigend. Das ganze Plastik drum herum könnte man sich eigentlich sparen«, sagt er mit ruhiger Stimme. »Schon weil wir als Handelsunternehmen solche Sachen anbieten, sind wir Teil des Systems«, meint Struhk und legt die Box wieder auf den Tisch. »Aber glücklicherweise haben wir von solchen Sachen nicht so viel.«

Dennoch sichtlich stolz über das, was er aufgebaut hat, führt der schlanke Mann in Jeans und blauem Hemd durch seinen Laden. Kommt man weiter ins Innere, gelangt man zu den Waren, mit denen er einst angefangen hat. 1988 gründete Struhk mit einem Kompagnon in Berlin-Moabit sein erstes Geschäft für Architekturbedarf. Nun, 30 Jahre später, betreibt er auf 4000 Quadratmeter und zwei Etagen am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg das...


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