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Wenn weniger Konsum cool ist

Eine politische Perspektive, um den kapitalistischen Wachstumszwang zu überwinden.

  • Von Ulrich Brand
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In Zeiten von Klimakrise, zunehmenden Ressourcenkonflikten und großer internationaler Ungleichheit erleben wir eine stärkere Politisierung des Konsums. Gerade bei vielen jüngeren Menschen scheint es selbstverständlich zu sein, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Das ist auch Ausdruck der gesellschaftlichen Mobilisierungen und Debatten im Zuge von »Fridays for Future«. Und dennoch dominiert in unserer Gesellschaft ein Diskurs von »Will haben« und »Kauf dich glücklich!«. Der wird angefeuert von einer Politik, die auf »Wachstum, Wachstum, Wachstum« fixiert zu sein scheint - ein bisserl grün darf es dabei schon werden.

Mit der imperialen Produktions- und Lebensweise geht es schon aus ökologischen Gründen, aber auch aus solchen innergesellschaftlicher und globaler Gerechtigkeit so nicht weiter. Der alltägliche und überproportionale Zugriff auf die billige Arbeitskraft in anderen Ländern und die natürlichen Ressourcen dieser Welt schaff...


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