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  • Politik
  • Gewerkschaft und Klimaschutz

Trendwende oder Eintagsfliege?

Die Unterstützung der Gewerkschaften für »Fridays for Future« muss sich in den Betrieben bewähren.

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder werden dem Aufruf zum globalen Klimastreik folgen. Zwar haben die Spitzen von DGB und Einzelgewerkschaften im Vorfeld des Aktionstags dem Wunsch linker Basisaktivisten nicht entsprochen, die Aufrufe zu einem politischen Streik gefordert hatten. Doch seitdem ver.di-Chef Frank Bsirske im August den Gewerkschaftsmitgliedern eine Teilnahme empfohlen hat, ist Bewegung in die innergewerkschaftliche Debatte gekommen. Seither machten vielfältige Aufrufe gewerkschaftlicher Gliederungen zur Teilnahme »außerhalb der Arbeitszeit« die Runde. Ausdruck einer Trendwende oder Eintagsfliege?

Die größten Berührungsängste gegenüber der Klimabewegung hat nach wie vor die Bergbau- und Chemiegewerkschaft IG BCE. Sie ist in den Braunkohlerevieren verwurzelt und steht unter dem Druck ihrer Mitglieder, die um ihre Existenz bangen, und der Konzerne, die den Tagebau betreiben und aus der Kohleverstromung Profite ziehen. Der...


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