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»Was man schwarz auf weiß besitzt ...«

Zeitungen und Bücher kommen in elektronischer Form. Doch ist der Verzicht auf bedrucktes Papier umweltfreundlicher?

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die gedruckte Zeitung ist für immer weniger Menschen die erste Informationsquelle. Kurze Nachrichten über Twitter verbreiten sich schneller als das gedruckte Wort. Und so bieten die Zeitungen längst eine elektronische Ausgabe an und betreiben Nachrichtenportale im Internet. In Zeiten des Klimawandels und des exzessiven Verbrauchs von natürlichen Ressourcen stellt sich die Frage, ob dieser Trend nicht auch die Umwelt entlasten könnte.

Immerhin wurden 2017 in Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Zeitungspapier verbraucht, gegenüber 2,9 Millionen Tonnen im Jahre 2001. Zwar müssen dafür nicht so viele Wälder abgeholzt werden wie für die Unmengen weißen Kopierpapiers, die durch deutsche Büros wandern, weil Zeitungspapier in Europa in der Regel zu 70 Prozent aus Altpapier hergestellt wird. Aber tatsächlich ist das Papier in mehrerlei Hinsicht der größte Posten bei der Umweltbelastung durch das Produkt Zeitung. So verbrauchen der Transport d...


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