Die Reise ins Ich

Der Astronaut als Neurosenbündel: »Ad Astra«, der neue Film von James Gray

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Der Star ist die Reise, nicht das Individuum.

Dieser Film wird enttäuschen, ohne tatsächlich enttäuschend zu sein. Wer zu »Ad Astra« ins Kino findet, rechnet gewiss nicht mit Historien wie »Apollo 13« (1995), »Die Zeit der Ersten« (2017) oder »First Man« (2018), deren Handlung naturgemäß physisch ausgelegt ist. Auch nicht mit ganz entrückten Szenarien wie »Forbidden Planet« (1956) und »Journey to the Far Side of the Sun« (1969). Aber wohl doch mit etwas wie »Gravity« (2013) oder »The Martian« (2015), worin eine stark dosierte Nah-Utopie gerade so viel Raum schafft, dass ein physischer Plot sich entfalten kann. Sicher werden einige die Tiefe oder Breite von »2001: A Space Odyssey« (1968), »Silent Running« (1972), »Solaris« (1972), »Interstellar« (2014) erwarten.

In der Tat ist der Science-Fiction-Film »Ad Astra« nichts von all dem, auch nichts dazwischen. Der Film gerät zu tief, um breit, nicht breit genug aber, um wirklich tief sein zu können, und so physisch, dass er symboli...

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