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Palmas Bürgermeister: »Unsere Stadt wird die Konsequenzen spüren«

5000 Demonstranten gehen in der Hauptstadt der Balearen auf die Straße - auch Palmas Bürgermeister hatte mobilisiert

  • Lesedauer: 2 Min.

Palma. Bei sommerlichen Temperaturen um die 27 Grad hat Mallorca die größte Klimaschutz-Kundgebung seit Beginn der Jugendbewegung Fridays for Future erlebt. Tausende zumeist junge Menschen hatten sich am Freitag schon Stunden vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung auf der Plaza del Tubo im Zentrum der Hauptstadt der spanischen Urlaubsinsel versammelt. Sie zogen von dort aus Richtung Rathausplatz. Nach Polizeischätzung waren es mindestens 5000 Demonstranten, die Plakate mit Aufschriften wie »Die Welt stirbt« und »Wir kämpfen um unsere Zukunft« trugen.

Es gibt keinen Planet B warnt der Bürgermeister von Palma de Mallorca

Die Jugend kämpft auf Mallorca nicht allein. Palmas Bürgermeister José Hila rief in einem auf Twitter veröffentlichten Schreiben Bürger und Unternehmen dazu auf, sich am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen. Der Klimawandel und dessen Folgen seien »jeden Tag deutlicher«, sagte er. Der Bürgermeister warnte: »Unsere Stadt, direkt an der Küste gelegen, wird zweifelsohne die schrecklichen Konsequenzen zu spüren bekommen, wenn der Meeresspiegel steigt.«

Die Lehrergewerkschaften STEI und UOB hatten die Lehrkräfte der Insel dazu aufgerufen, ab 11.00 Uhr nicht mehr zu unterrichten, um den Schülern die Teilnahme an der Kundgebung zu ermöglichen. Demonstrationen für mehr Klimaschutz fanden am Freitag auch in vielen anderen Städten Spaniens statt. In den Metropolen Madrid und Barcelona waren sie aber erst für den Abend angesetzt worden. dpa/nd

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