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Gerichte urteilten in Sachen Abgasskandal bisher mal so, mal so

Juristisch gibt es noch immer keine Klarheit, ob Volkswagen seine Kunden in Deutschland vorsätzlich geschädigt hat

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»EA 189« - hinter diesem unscheinbaren Kürzel verbirgt sich der teuerste Skandal, in den ein deutscher Autohersteller bisher verstrickt war. Es geht um den TDI-Dieselmotor aus dem Hause Volkswagen, der ab 2008 in den Werken Salzgitter, Polkowice (Polen) und Györ (Ungarn) in Serie hergestellt sowie in Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Skoda und Seat verbaut wurde. Die neuen Autos sollten moderne Diesel als »sauber« präsentieren und den Verkauf weltweit ankurbeln. Doch die Vorgaben waren technisch nicht umsetzbar: niedrige Kosten für die Abgasreinigung, starker und sparsamer Motor sowie Einhaltung von Emissionsgrenzwerten.

Vor allem die strengeren Grenzwerte in den USA für Stickoxidemissionen waren nicht zu schaffen. Offenbar schon im November 2006 wurde entschieden, in die Software der Motorsteuerung eine als »Akustikfunktion« getarnte Abschalteinrichtung samt Erkennung des Prüfzyklus einzubauen. Lediglich bei Tests wurden die Emissio...


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