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Was kommt auf Bankkunden zu?

Fragen & Antworten zu den neuen Regeln für Online-Zahlungen seit 14. September 2019

  • Von Jörg Brender
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Viele Bankkunden in Deutschland müssen sich von einer Gewohnheit verabschieden: Beim Online-Banking am heimischen Computer können sie Überweisungen künftig mit einer sechsstelligen Ziffernfolge freigeben, die sie von einer gedruckten Liste abtippen. Die Papierlisten mit Transaktionsnummern (TAN) werden abgeschafft. Seit 14. September 2019 dürfen Banken nach EU-Recht dieses sogenannte iTAN-Verfahren für Überweisungen vom Girokonto nicht mehr anbieten (siehe auch nd-ratgeber vom 14. August 2019).

Warum werden die Papierlisten abgeschafft?

Grund ist »Payment Service Directive«/»PSD2«), die europäische Zahlungsdiensterichtlinie. Mit ihr will Brüssel den Zahlungsverkehr in der EU für Verbraucher bequemer und sicherer machen und zugleich den Wettbewerb fördern. Die Richtlinie schreibt u. a. vor, dass die für das Online-Banking notwendigen Transaktionsnummern künftig dynamisch generiert werden müssen, was mit einer Zahlenfolge auf Papier nicht...


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