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Pendeln gegen den Strom

Immer mehr Berliner pendeln für den Job aus der Hauptstadt raus nach Brandenburg

  • Von Anna Ringle und Martin Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Christiane Hipp klappt ihr Fahrrad zusammen. Sie weiß genau, an welcher Stelle des Bahnsteiges sie stehen muss, um an ihren Stammplatz im Zug zu kommen. Es ist früh am Morgen in Berlin, die Regionalbahn fährt ein. Pendlerströme drängen von allen Richtungen in die Hauptstadt. Für Hipp geht es jeden Tag in die andere Richtung - gegen den Strom aus der Metropole heraus. Obwohl es eine kleinere Gruppe ist: Die Zahl der Berliner, die für den Job aus der Großstadt rauspendeln, wächst.

»›Waaas, du pendelst von Berlin nach Cottbus?‹, haben schon viele ganz ungläubig gefragt«, berichtet Hipp, die Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg ist. »Das ist für Berliner unvorstellbar weit weg.« Ein anderer Reisender im Regionalzug Richtung Brandenburg bestätigt das: »Das ist für die Leute immer ein Schockeffekt, wenn man erzählt, dass man von Berlin rauspendelt.« Der Grund, warum Hipp seit Jahren ins gut 125 ...


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