Lass sie doch reden

Wie Museen die Geschichte der DDR von deren früheren Bewohnern erzählen lassen.

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
RFT Farb-Fernseher, der in einer typischen DDR-Schrankwand steht

Schlangen hatten in der DDR eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Als sie im August 1988 auf eine solche «sozialistische Wartegemeinschaft» traf, habe sie sich eingereiht, ohne zu wissen, wofür überhaupt angestanden wurde, berichtete eine Görlitzerin in der Ausstellung «Erfahrung DDR», die 2016 im Kulturhistorischen Museum der Stadt zu sehen war. Sie erwarb einen Karton und erfuhr erst im Bus, was sie da eben gekauft hatte: eine Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge.

Die Ausstellung, in der die Pyramide samt zugehöriger Geschichte gezeigt wurde, war ein Experiment: Was passiert, wenn man die DDR von jenen beschreiben lässt, die sie erlebt haben? Welches Bild von dem Land, das vor 70 Jahren gegründet wurde und vor 30 Jahren verschwand, entsteht dabei? Dominiert die «rosarote» Sicht, die der Görlitzer Museumschef Jasper von Richthofen in vielen Gesprächen im Alltag wahrzunehmen meinte? Oder ergibt sich ein differenziertes Bild mit ...

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