Lohn der Unabhängigkeit

Seit Jahren wächst die Auflage der linken norwegischen Tageszeitung »Klassekampen« gegen den Trend. Wie ist das zu erklären?

  • Von Aert van Riel, Oslo
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.
»Klassekampen«-Chefredakteurin Mari Skurdal mit gesammelten Ausgaben der Zeitung aus den 60er und 70er Jahren

Wer in Oslo den Klassenkampf sucht, der findet ihn mitten in der Innenstadt. Auf dem Dach eines Hochhauses im roten Backsteinstil prangt das Schild »Klassekampen«, der Begriff, der durch die Theorie von Karl Marx populär wurde. Zugleich ist »Klassekampen« der Name einer der bedeutendsten Tageszeitungen in Norwegen. Die Redaktion hat ihren Sitz im Stadtteil Grønland in der Nähe des Osloer Hauptbahnhofs. Frauen mit Kopftuch schieben ihre Kinderwagen über die engen Fußwege. Studierende fahren mit Fahrrädern an arabischen Friseurläden und Kneipen vorbei, die mit für norwegische Verhältnisse günstigem Bier werben.

Auch in der Redaktion der Tageszeitung trifft man viele junge Menschen, die, in einem lockeren Stil gekleidet, ihren Arbeitstag beginnen. Rund 100 Redakteure und Verlagsmitarbeiter arbeiten in Büros, die auf drei Stockwerke verteilt sind. In einer Ecke im Flur liegt Kinderspielzeug. Es riecht nach Kaffee. Mari Skurdal schenkt...

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