Große Sorgen nach Brand in Chemiefabrik

Französische Behörden üben sich im Beschwichtigen - Bevölkerung verlangt Aufklärung

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Bei einer Demonstration von Gewerkschaftern und Umweltschützern vor dem Sitz der Präfektur in Rouen

Reichlich eine Woche nach dem großen Brand in einer Chemiefabrik in Rouen ist immer noch nicht klar, ob und welche gesundheitlichen Gefahren für die Bevölkerung bestehen. Im dortigen Werk des US-Unternehmens Lubrizol, wo Motorenölzusätze hergestellt werden, war ein Lagerbestand von rund 5500 Tonnen verschiedener Chemikalien in Rauch aufgegangen.

Der spektakuläre und weit sichtbare Brand konnte erst nach Stunden von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Eine 22 Kilometer lange tiefschwarze Rauchwolke erstreckte sich in Richtung Nordosten, Rußpartikel wurden vom Wind bis zu 300 Kilometer weit getragen. In der nordfranzösischen 110 000-Einwohner-Stadt gab es überall Rußablagerungen. Aus Angst gingen viele Einwohner tagelang nur mit Papiermasken vor Nase und Mund aus dem Haus.

In der Richtung, die die Rauchwolke genommen hatte, wurde vom Tag nach dem Brand an den Landwirten verboten, Milch an die Molkereien zu liefern od...

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