Wer zahlt für die Folgen der Opioid-Krise?

Eigentümerfamilie des Pharmakonzerns Purdue versucht angesichts 2000 Klagen, ihr Privatvermögen zu sichern

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Medikamente, die abgegeben und zur Vernichtung gesammelt werden, sind in einem gesicherten Raum der Polizei Baberton zu sehen. Die Sucht nach Schmerzmitteln wie Fentanyl und Oxycontin - sogenannten Opioiden - ist ein gewaltiges Problem in den USA

Purdue Pharma dürfte derzeit das verhassteste Unternehmen der USA sein. Die Firma aus dem Bundesstaat Connecticut steht im Mittelpunkt der Opioid-Krise - und ihre Eigentümer versuchen, sich aus der finanziellen Verantwortung zu stehlen.

Das mit Abstand umsatzstärkste Medikament des Unternehmens ist OxyContin. Das beliebte Opioid-Schmerzmittel kann süchtig machen - es verschafft ein heroinähnliches Hoch, wenn es geschnüffelt oder injiziert wird. Seit 2016 sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den USA mindestens 42 000 Menschen an Opioidüberdosen gestorben, oft durch den Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten wie OxyContin. Unzählige weitere Bürger sind suchtkrank, während die Steuerzahler die Folgekosten der Epidemie finanzieren müssen.

Experten sind sich einig, dass Purdue Pharma Ärzte und Patienten über die Gefahren des Medikaments getäuscht hat: »Die Opioid-Epidemie kann direkt mit der Kampagne von...

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