Zurück ins Licht

In der Tragikomödie »Der Glanz der Unsichtbaren« gewinnen obdachlose Frauen ein neues Selbstbewusstsein

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie nennen sich Edith Piaf, Salma Hayek oder Brigitte Macron. Sind das ihre Künstlernamen? Nein, eher die Masken, hinter denen sie ihr Elend verbergen. Dieses Elends schämen sie sich, denn wer arm ist, hat versagt. Armut ist der schwerste Makel in einer Konsumgesellschaft. Wer arm ist, lebt von Almosen, der zählt nicht mit, den sieht man nicht. Da hat sich seit Brechts »Dreigroschenoper« nichts verändert. Erfolg und Misserfolg in der bürgerlichen Gesellschaft werden immer noch daran gemessen, wie viel Aufmerksamkeit jemand auf sich zu ziehen vermag: »Denn die einen sind im Dunkeln / und die andern sind im Licht / und man sieht nur die im Lichte / die im Dunkeln sieht man nicht.« Es wird höchste Zeit, einmal die Beleuchtungsverhältnisse zu verändern, hat sich Regisseur Louis-Julien Petit gesagt. Darum geht es in seiner Tragikomödie »Der Glanz der Unsichtbaren«: dass andere als bisher ins Licht treten, jene, die allzu lange unsichtbar w...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 633 Wörter (4031 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.