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»Der Nordosten ist und bleibt ein Teil Syriens«

Ahmed Sheikho von der kurdischen Selbstverwaltung sieht in der türkischen Invasion eine Gefahr für fünf Millionen Menschen

  • Von Philip Malzahn
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am Mittwoch hat das türkische Militär, gemeinsam mit Kämpfern der Freien Syrischen Armee, eine Invasion in die kurdischen Gebiete Nordsyriens begonnen. Gibt es überhaupt noch diplomatische Mittel, die Offensive abzuwenden? Zum Beispiel mit Hilfe der syrischen Regierungen oder Russland?

Wir haben stets und setzen auch weiterhin alle die uns zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel ein. Wir haben von Anfang an betont, dass unsere Tür zum Dialog und zur friedlichen Lösung immer offen steht. Wir waren niemals für die Option Krieg. Dieser Krieg wurde uns aufgezwungen. Zurzeit sind alle unsere diplomatischen Mittel und Kanäle im Einsatz, damit es zu einer friedlichen Lösung kommt. Wir nutzen unsere Beziehungen, sowohl im Inneren Syriens mit dem Regime als auch auf europäischer und internationaler Ebene mit den USA und ihren Verbündeten.

Der Nordosten ist und bleibt ein Teil Syriens und soll nicht getrennt werden. Deshalb ist e...


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