Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Sport
  • Teheraner Fußballstadions

Warte auf uns, Freiheit!

Am Donnerstag wurden den Iranerinnen nach 40 Jahren die Türen eines Teheraner Fußballstadions offiziell geöffnet. Doch wer spielte dabei die entscheidende Rolle?

  • Von Bahareh Ebrahimi
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Das größte Teheraner Fußballstadion trägt den Namen »Azadi«. Und Azadi heißt »Freiheit«. Seit Langem fordern Iranerinnen einen Anteil an der »Freiheit«. Denn seit der Islamischen Revolution dürfen sie nicht mehr zu Spielen iranischer Männermannschaften in die Stadien. Dieses Verbot endete am 10. Oktober 2019. An diesem Donnerstag, zum ersten Heimspiel der WM-Qualifikation gegen Kambodscha, konnten Iranerinnen zum ersten Mal offiziell Tickets kaufen und ins Stadion gehen.

Welche Kämpfe sie ausfechten mussten, bis es so weit war, wird oft von der einfachen Nachricht überschattet, die mittlerweile in vielen Medien zu lesen ist: Die FIFA habe Druck gemacht. Die Rolle des korrupten Weltverbandes bei dieser Errungenschaft groß darzustellen, ist ignorant gegenüber dem 40-jährigen Kampf der Iranerinnen.

Der Stadionbesuch gehörte zu den Themen, die jahrelang von fast allen Teilen des iranischen Systems, auch von Reformern und Gemäßigt...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.