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Neben Brando

Robert Forster ist tot

Der US-amerikanische Schauspieler Robert Forster ist am Freitag in Los Angeles an einem Hirntumor gestorben. Sein Todestag fiel mit der Veröffentlichung des »Breaking Bad«-Films »El Camino: A Breaking Bad Movie« beim Streaminganbieter Netflix zusammen - es ist der Fortsetzungsfilm der Erfolgsserie.

Der Regisseur Quentin Tarantino hatte Forster 1997 für seinen Film »Jackie Brown« vor die Kamera geholt. Das Casting von Forster »war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben«, sagte Tarantino in einer Mitteilung laut »Hollywood Reporter«. Forsters Rolle in dem Heist-Krimi »Jackie Brown« brachte ihm eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. Nach »Jackie Brown« erhielt Forster viele Rollenangebote. Gus Van Sant castete ihn für »Psycho«, David Lynch für »Mulholland Drive« und als Sheriff Frank Truman für die Fortsetzungsserie »Twin Peaks« (2017). Mit Jim Carrey drehte er die Komödie »Ich beide & sie«, mit Gerard Butler den Actionstreifen »London Has Fallen«. 2018 war er bei der Berlinale in dem Western »Damsel« zu sehen.

Mehr als fünf Jahrzehnte stand Forster vor der Kamera. Sein Filmdebüt gab er 1967 an der Seite von Marlon Brando und Elizabeth Taylor in John Hustons Romanverfilmung »Spiegelbild im goldenen Auge«. Bekannt wurde er später durch Hauptrollen in dem Science-Fiction-Hit »Das schwarze Loch« (1979) und dem Horror-Schocker »Alligator« (1980).

Der junge Bryan Cranston arbeite damals an den Spezialeffekten mit. Er habe Forster erstmals vor 40 Jahren bei den Dreharbeiten für »Alligator« getroffen, erinnerte sich der 63-jährige »Breaking Bad«-Star. Lena Klimkeit und Barbara Munker, dpa/nd

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