Akkus aus Arnstadt

Chinesischer Weltmarktführer errichtet Batteriezellfabrik in Thüringen - für die deutsche E-Auto-Wende

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Das Vorhaben ist in vielerlei Hinsicht eine Investition der Superlative«, sagt Wolfgang Tiefensee. Den SPD-Wirtschaftsminister Thüringens freut die geplante Schaffung von bis zu 2000 Arbeitsplätzen und ein Investment im Umfang von 1,8 Milliarden Euro im Freistaat. Und natürlich auch, dass der Spatenstich für das Großprojekt, zu dem am Freitag auch mehrere Kommunalpolitiker wie die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders (LINKE), kamen, in die Schlussphase des Landtagswahlkampfes fiel.

Es geht um ein Projekt von weit mehr als regionaler Bedeutung. Der chinesische Konzern CATL, größter Batteriezellhersteller der Welt, errichtet in Arnstadt sein erstes Werk außerhalb der Volksrepublik. Umgekehrt ist es die absehbar einzige Fabrik dieser Art in Deutschland.

Dabei sind Batteriezellen das Kernstück der Elektroantriebstechnik. Ihre Leistung und Laufzeit sind entscheidend auch für die Akzeptanz von E-Autos. Allerdings machen sie nur...


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