Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ein Stadionbesuch als Bildungsreise

Christoph Ruf über altherrenschweißige Ex-Nationalspieler und wohlmeinende Antifaschisten, die leider gerne mal genau die falschen Leute an den Pranger stellen

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Sonntag ging die Frankfurter Buchmesse zu Ende. Bei dem Gedränge, das am Samstag herrschte, war vieles möglich. Nur nicht, sich einem Stand unbeschadet zu nähern oder gar mal in einem der Bücher zu schmökern. Auch der Fußball präsentierte sich traditionell in Frankfurt. Es gibt diesen Herbst einige schöne Titel, es scheint, als würden die Themen, die im FC-Bayern- und Champions-League fixierten Journalismus zunehmend versinken, ihre Nische immer stärker zwischen Buchdeckeln finden. Doch auch solche vermeintlichen Feiertage des Wortes mit all den Lesungen und Diskussionsveranstaltungen sind vom Zeitgeist imprägniert. Prominenz ist ein Wert an sich, und wer sah, wie lang die Schlangen waren, die sich bei Autogrammstunden von Sebastian Fitzek aufreihten, musste irgendwann aufhören zu zählen.

Bei der »LitCam« (»Fußball trifft Kultur«) sorgte der Torschütze des WM-Finales 1990 für Prominenz. Zumindest für diejenigen, die vor 1985 geboren ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.